Lichtquelle

Bedienung

Bei Taschenlampen mit mehreren Lichtstufen und/oder verschiedenen Zusatzfunktionen wie SOS-Licht ist die Bedienung ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung. Mehrere Lichtstufen und Sonderfunktionen wie das SOS-Licht machen die Steuerung mit einem oder zwei Schaltern schwierig. Doppelbelegungen oder Ablaufsteuerungen sind das Ergebnis.

Mehrfachbelegung und Schwierigkeiten bei vielen Einstellmöglichkeiten

Bestimmte Funktionen lassen sich meist nur durch mehrfaches oder längeres Betätigen einstellen. Die Taschenlampenhersteller stehen daher regelmäßig vor der Herausforderung, verschiedene Funktionen mit wenigen Benutzeraktionen nutzbar zu machen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anwender auch Handschuhe tragen können und sich Hochleistungs-Taschenlampen nicht versehentlich in der stärksten Leuchtstufe einschalten sollten. Die Gefahr ist hoch, dass sich der Nutzer selbst blendet, weil die Taschenlampe beispielsweise auf dem Nachtisch lag.

Memory-Funktion für intelligentes Licht

Um die Taschenlampe etwas intelligenter zu machen hat sich eine Memoryfunktion etabliert, die wir bei verschiedenen Modellen finden. Diese speichert den letzten Zustand der Taschenlampe, teilweise für einen befristeten Zeitraum, und schaltet sich beim Einschalten auf diese Weise wieder in den zuletzt genutzten Zustand. Das kann bei Leuchten mit vielen Helligkeitsstufen helfen, damit nicht jedesmal X-Stufen durchgeschaltet werden müssen, bis die gewünschte Stufe erreicht ist.

Momentlicht

Eine weitere beliebte Funktion ist das Momentlicht. Dabei leuchtet die Taschenlampe nur so lange, wie der Einschaltknopf betätigt wird. Meistens erreicht man diese Funktion durch leichtes antippen und halten. Das Loslassen schaltet die Taschenlampe dann augenblicklich aus, durchdrücken setzt die Stufe fest.

Im Laufe der Entwicklung haben sich einige Schalter und Tastentypen gebildet, die wir in einer oder mehreren Formen bei fast jeder Taschenlampe finden. Welche Schaltertypen vorhanden sind und wie diese genutzt werden ist von Modell zu Modell unterschiedlich und hängt häufig von der Größe und Form der Taschenlampe ab.

Seitenschalter

Der Seitenschalter ist der wahrscheinlich bekannteste Schalter und wird normalerweise bei Standard-Taschenlampen aus dem Supermarkt verwendet. Es ist meistens ein Druck-, Schiebe- oder Zugmechanismus. In der einfachsten Form schaltet er die Taschenlampe ein und aus, bei hochwertigeren Taschenlampen ist dieser Schalter oft mit Sonderfunktionen belegt. Der Vorteil des Schalters ist, dass er leicht genutzt werden kann, wenn die Taschenlampe locker in der Hand gehalten wird. Der Nachteil ist, dass die Bedienung mit Handschuhen nicht immer reibungslos funktioniert.

Drehschalter

Drehschalter finden wir häufig an sehr kleinen Taschenlampen da dieses Design kaum zusätzlichen Platz einnimmt. Normalerweise sind diese am Kopf der Lampe oder am hinteren Teil des Gehäuses verbaut. Der Schalter ist jedoch aus zwei Gründen unpraktisch: Erstens sind zur Bedienung fast immer zwei Hände notwendig, da durch einen zu leichtgängigen Mechanismus die Taschenlampe leicht versehentlich eingeschaltet werden kann. Zweitens kann sich bei der Benutzung leicht das Batteriefach lösen, das meistens ebenfalls durch eine Drehbewegung geöffnet wird.

Sofern die Leuchte eine solche Funktion unterstützt, wird bei größeren Modellen der Drehschalter gerne für die Zoom-Funktion verwendet. Mit dieser Funktion lässt sich der Lichtkegel zwischen spitzen Abtrahlwinkel und hoher Reichweite und breitem Abstrahlwinkel mit kurzer Reichweite verändern.

Heckschalter

Der Heckknopf ist vor allem bei taktischen Taschenlampen zu finden. Er ermöglicht ein einfaches Betätigen in der natürlichen Abwehrposition, beispielsweise bei der Selbstverteidigung. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Bedienung mit Handschuhen. Manche Hersteller bringen an bestimmte Produkte sogar zwei Heckschalter an und belegen diese doppelt.