Lichtquelle

Lichtstufen

Ab einer gewissen Leuchtkraft von einigen hundert Lumen finden wir bei fast allen Taschenlampen verschiedene Leuchtstufen. Damit lässt sich die Helligkeit der Taschenlampe je nach aktueller Anforderung einstellen. Doch damit nicht genug, neben verschiedenen Leuchtstufen gibt es bei manchen Taschenlampen noch eine oder mehrere Spezialmodi. Hierzu zählt zum Beispiel eine SOS- oder Stroboskop-Modus. Je nach Anzahl der unterschiedlichen Modi kann die Bedienung der Taschenlampe regelrecht kompliziert sein.

Einfacher Modus

Der einfachste Typ kennt nur zwei mögliche Zustände: Ein und aus. Entweder die Taschenlampe ist ohnehin nicht besonders leuchtstark, so dass das Dimmen des Lichts keinen Sinn ergeben würde oder das Produkt ist nicht besonders hochwertig.

Zwei Einstellungen

Diese Modelle lassen sich sowohl hell als auch dunkel betreiben. Diese Produkte sind sehr einfach zu bedienen und sind durch die zwei möglichen Helligkeitsstufen etwas vielseitiger als die ihre ganz einfachen Schwestern.

Mehrere Helligkeitsstufen

Bei sehr hochpreisigen Taschenlampen oder taktischen Taschenlampen finden wir bis zu zehn mögliche Licht-Stufen. Bei diesen Taschenlampen lässt sich das Licht meistens in verschiedenen Stufen zwischen sehr dunkel (Firefly-Modus) und einer extra hellen Stufe (Boost-Modus) für kurze Zeit schalten. Die dunkleren Stufen verhindern dabei, dass man sich selbst blendet, wenn die Lampe im Innenbereich verwendet wird. Ebenso erlaubt die variable Helligkeit das Lesen, das ohne diese Funktion niemals möglich wäre. Kurz: Diese Leuchten lassen sich sehr variabel für verschiedenste Aufgaben nutzen.

Der Nachteil ist, dass mit steigender Anzahl an Leuchtstufen die Bedienung immer komplizierter wird. Einige Hersteller bietet um dem entgegenzuwirken verschiedene Hilfestellungen wie eine Memoryfunktion oder mehrere Schalter.

Im Allgemeinen wird die Bedienung aber niemals so einfach sein wie bei einem einfachen Modell, das nur an und aus kennt.

Spezialfunktionen

Einige Taschenlampen bieten neben den oben genannten Leuchtstufen noch weitere Spezialfunktionen. Dazu gehören in erster Linie die Schutz- und Notfallfunktionen SOS-Licht und Strobo-Licht.

Ersteres sendet automatisch und dauerhaft das international bekannte SOS-Signal drei kurz, drei lang, drei kurz. Dieses Signal ist in der Nacht sehr weit sichtbar und kann in einer Notfallsituation genug Aufmerksamkeit erzeugen um Helfer schnell zu deiner Position zu bringen. Um eine möglichst lange Laufzeit zu garantieren wird diese Funktion manchmal, das ist modellabhängig, mit reduzierter Helligkeit gesendet.

Das Strobo-Licht, bei der die Leuchte in der höchstmöglichen Helligkeit extrem schnell blinkt ist zur Abwehr von angreifenden Tieren gedacht. Das extrem helle Blinken soll das wilde Tier verwirren, ängstigen und zur Umkehr bewegen. Keinesfalls sollte diese Funktion gegen Menschen eingesetzt werden. Der direkte Blick in eine Hochleistungs-Taschenlampe auf höchster Stufe kann die Augen schädigen - sogar am Tag.

Leuchtfeuer

Einige Leuchten verfügen auch über eine Leuchtfeuer-Funktion. Es ist eine Abwandlung des SOS-Lichts und lässt die Taschenlampe alle paar Sekunden auf maximaler oder zumindest sehr hoher Helligkeit leuchten. Es ist ein sehr weit sichtbares Signal mit hoher Laufzeit, da die Taschenlampe nicht dauerhaft leuchtet.